Bundespolizeidirektion München: Einsatz der Bundespolizeiinspektion Würzburg anlässlich des Fußballspiels FC Würzburger Kickers gegen TSV 1860 München | Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München 
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Bundespolizeidirektion München: Einsatz der Bundespolizeiinspektion Würzburg anlässlich des Fußballspiels FC Würzburger Kickers gegen TSV 1860 München | Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München


News WürzburgWürzburg (ots) - Anlässlich der Fußballbegegnung zwischen dem FC Würzburger Kickers und dem TSV 1860 München hat die Bundespolizeiinspektion Würzburg am heutigen Tag einen größeren Einsatz am Hauptbahnhof Würzburg durchgeführt. Ziel des Einsatzes war es, in enger Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, frühzeitig Anzahl und Absichten bahnreisender Fußballfans ¬¬- insbesondere von Personen mit Störpotential - zu erkennen, eine störungsfreie An -und Abreise aller Fans zu gewährleisten und vor allem Gefahren für Unbeteiligte abzuwehren. Hierfür wurde die Würzburger Dienststelle durch Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei aus Hünfeld (Hessen) sowie von Beamten der Bundespolizeiinspektionen Selb und Waidhaus unterstützt. Anreise: Im besonderen Fokus der Bundespolizisten stand in der Anreisephase eine aus Treuchtlingen kommende Regionalbahn. In dieser befanden sich rund 250 Gästefans aus München, darunter auch knapp 80 Personen, die in der Vergangenheit bereits anlässlich von Fußballspielen negativ in Erscheinung getreten waren. Die besagte Fangruppe wurde durch die Einsatzkräfte der Bundespolizei direkt am Bahnsteig in Empfang genommen und durch einen separaten Bahnhofsausgang direkt zu bereitstehenden Shuttle-Bussen der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH geführt. Durch diese Vorsorgemaßnahme konnte ein unkontrolliertes Aufeinandertreffen mit anderen Fans und eine damit möglicherweise einhergehende Gefahrensituation von vornerein verhindert werden. Während die Begleitung der Fans durch den Hauptbahnhof ohne Zwischenfälle verlief, stellten die Beamten nachträglich diverse Sachbeschädigungen in der Regionalbahn fest. Mehrere Fensterscheiben des Zuges wurden verkratzt oder mit Farbe beschmiert. Der entstandene Sachschaden für die Deutsche Bahn AG dürfte mehrere tausend Euro betragen. Des Weiteren wurde in der Regionalbahn noch vor Ankunft in Würzburg durch einen 1860-Fan grundlos die Notbremse des Zuges betätigt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln wurde durch die Bundespolizei eingeleitet. Insgesamt reisten über 1.200 Heim- und Gästefans mit Zügen über den Hauptbahnhof Würzburg zu dem Heimspiel des FC Würzburger Kickers. Abreise: Die große Mehrheit der bahnreisenden Gästefans verließ Würzburg mit einem Regionalexpress gegen 16:45 Uhr. Zuvor gelang es Ermittlern der Bundespolizei die Identität eines Tatverdächtigen festzustellen, der während der Anreise die Notbremse der oben genannten Regionalbahn betätigt hatte. Gegen den geständigen 35-jährigen Deutschen wird nun wegen Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln ermittelt. Gegen 16:10 Uhr sprach eine Bundespolizistin einen 20-jährigen deutschen Löwen-Fan in der Bahnhofshalle an und erinnerte den Raucher an das im Bahnhof geltende Rauchverbot. Den Hinweis quittierte der Münchner mit einer Beleidigung, weswegen dem Mann nun eine entsprechende Anzeige ins Haus steht.
Rückfragen bitte an:



Fabian Hüppe

Bundespolizeiinspektion Würzburg

Bahnhofplatz 2 - 97070 Würzburg

Telefon: 0931 32 259 0

E-Mail: wuerzburg.presse@polizei.bund.de



Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ist eine von dreizehn

Bundespolizeiinspektionen der Bundespolizeidirektion München. Ihr

örtlicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf ganz Unterfranken

und Teile Oberfrankens. Der Inspektion Würzburg angegliedert sind die

Bundespolizeireviere Aschaffenburg und Bamberg. Die Kernkompetenzen

der Bundespolizeiinspektion Würzburg liegen in der Gewährleistung der

Sicherheit der Benutzer der Bahn und der Bahnanlagen, sowie in der

Fahndung auf Bahnanlagen zur Bekämpfung der unerlaubten Migration.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder

unter oben genannter Kontaktadresse.
Quelle: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_64017.rss2

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